BLUTIGE GIERGIERDE IM PARADIES: Als die eigene Enkelin den liebevollsten Großvater der Welt einschleppte und im eigenen Haus einschläferte – Eine Bluttat, die ganz Australien den Atem raubt!
Es gibt Verbrechen, die so abgrundtief böse, so unfassbar kaltblütig und jenseits jeglicher menschlicher Vorstellungskraft sind, dass sie selbst hartgesottene Kriminalisten fassungslos zurücklassen. Es ist der Albtraum eines jeden Menschen: Man öffnet die Haustür, empfängt die Person, die man am meisten liebt – sein eigenes Fleisch und Blut – mit offenen Armen, und wird Sekunden später genau von dieser Hand brutal ermordet.
Genau das geschah im August 2016 in Craigmore, einem idyllischen Vorort von Adelaide in Südaustralien. Das Opfer: Robert Whitwell, ein 81-jähriger Gentleman wie aus dem Bilderbuch. Ein Mann, der seiner geliebten Frau im Pflegeheim tagtäglich die Hand hielt, der seine Enkel vergötterte und keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. Doch hinter der Fassade der familiären Idromylle lauerte ein Monster, angetrieben von Geldgier, Drogensucht und einer grausamen, eiskalten Skrupellosigkeit.
Das schweigende Haus: Wenn Zeitungen sich stapeln und das Schreckensszenario beginnt

Anfang August 2016 fiel den Nachbarn im ruhigen Craigmore etwas Beunruhigendes auf: Die frischen Tageszeitungen stapelten sich in meterhohen Schüben vor dem Haus von Robert Whitwell. Der sonst so rüstige, aufmerksame Rentner war wie vom Erdboden verschluckt. Besorgt näherten sich Anwohner dem Anwesen. Der Anblick, der sich ihnen bot, ließ das Blut in den Adern gefrieren.
Die Haustür stand unverschlossen – ein absolutes Unding für Robert, der in den Wochen zuvor panische Angst vor Einbrechern hatte und seinen Zaun extra aufgerüstet hatte. Als die Nachbarn das Haus betraten, glich das Innere einem Schlachtfeld. Schränke standen offen, Schubladen waren herausgerissen. Und eine blutige Spur zog sich quer durch die Flure bis in die Küche.
Dort lag er: Robert Whitwell, leblos, übersät mit brutalsten Messerstichen. Neben ihm lag eine blutige Serviette, mit der der sterbende alte Mann noch versucht hatte, seine tiefe Halswunde zuzudrücken. Der sanftmütige Großvater war brutal ermordet worden – und die Mörderin war kein maskierter Einbrecher aus der Unterwelt. Es war seine eigene 20-jährige Enkelin.
Vom lieben Enkelkind zur eiskalten Kriminellen: Der Absturz von Britney Dyer
Wie konnte aus einem hübschen Mädchen ein solches Monstrum werden? Britney Jade Dyer hatte in ihrer Kindheit alles, was man sich wünschen konnte: eine liebevolle Familie, eine gute Erziehung, ein behütetes Zuhause. Doch mit den Jahren begann die Fassade zu bröckeln. Gefangen in einem Sumpf aus Drogensucht, Selbsthass und dem Drang nach Zerstörung driftete Britney in die dunkelsten Kreise ab. Zusammen mit ihrer gleichgesinnten Freundin Shelby verlor sie sich in Horrorfantasien, Messern, Gewalt und dem Rausch illegaler Substanzen.
Die junge Frau brauchte Geld – viel Geld, um ihre zerstörerische Sucht zu finanzieren. Und der fatale Zufall wollte es, dass sie wenige Monate vor der Tat ein Gespräch belauschte: Ihr Großvater Robert hatte ihrer Mutter erzählt, dass er stolze 10.000 australische Dollar in bar im Haus versteckt hatte.
Für Britney gab es ab diesem Moment kein Halten mehr. In ihrem kranken, von Drogen zerfressenen Verstand existierte nur noch ein Gedanke: Das Geld gehört mir. Dass dieses Geld das Leben ihres eigenen Großvaters kosten würde, schien sie absolut kaltzulassen.
Die mörderische Mission: Mit Handschellen, Kabelbindern und einem Messer im Gepäck

Was als naiver Raubüberfall im kleinen Kreis begann, entwickelte sich zu einem mörderischen Komplott. Zwar scheiterte der erste Einbruchsversuch im Mai 2016 noch kläglich, weil ein Nachbarshund anschlug und die jungen Frauen panisch flohen. Doch Britney gab nicht auf.
Ein paar Monate später kehrte sie zurück – diesmal mit einer neuen Komplizin, der ebenfalls drogenabhängigen Bernadette Burns. Die Vorbereitungen für den Trip nach Adelaide lesen sich wie das Drehbuch eines Horrorfilms: In Britannys Handtasche befanden sich neben Handschuhen, Kabelbindern und einer Zange vor allem eins: ein eiskaltes, scharfes Messer.
Als sie vor dem Haus ihres Großvaters ankamen, hatte Bernadette kalte Füße bekommen und wartete im Fluchtauto. Britney hingegen ging hinein. Und was dann im Haus passierte, übersteigt jede menschliche Moral.
Der Verrat beim Kaffeetrinken: Wenn der Opa Fotoalben blättert und die Enkelin das Messer zieht
Robert Whitwell war überglücklich, als seine Enkelin plötzlich vor seiner Tür stand. Ahnungslos und voller Liebe begrüßte er sie, machte ihr Frühstück, holte alte Fotoalben hervor und zeigte ihr stolz Bilder aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Der einsame, alte Mann strahlte vor Freude. Er erzählte von seiner kranken Frau im Pflegeheim, von seinen Erinnerungen, von der Familie. Er ahnte nicht im Geringsten, dass die junge Frau ihm gegenübersaß, um sein Todesurteil zu unterschreiben.
Mitten in dieser herzlichen Vertrautheit spürte Britney kurzzeitig so etwas wie Schuldgefühle. Sie tippte sogar eine Nachricht an ihre Komplizin im Auto: Sie könne das nicht tun. Doch statt sie aufzuhalten, drängte Bernadette sie zum Handeln – man habe schließlich Geld für Benzin ausgegeben!
Zehn Minuten später war es so weit. Robert erhob sich, um seine geliebte Enkelin zur Haustür zu begleiten. In diesem Moment drehte Britney sich um, zog das Messer aus der Tasche und rammte es ihm eiskalt in den Hals.
Der unfassbare Horror in der Küche: Spülen, während der Opa verblutet
Was sich danach in dem kleinen Haus in Craigmore abspielte, ist an Perversion kaum zu übertreffen. Der schwer verletzte, 81-jährige Robert schleppte sich unter unfassbaren Schmerzen in die Küche, nahm eine Serviette, um den blutenden Hals zu stopfen. Und was tat seine Enkelin?
Britney half ihm an den Küchentisch – und begann seelenruhig, das Geschirr zu spülen. Sie wusch die Tassen, die Löffel und jenes Messer ab, mit dem sie gerade ihren eigenen Großvater massakriert hatte. Sie kaufte Zeit, während der alte Mann langsam und qualvoll auf dem Küchenboden verblutete.
Als er tot war, durchwühlten die Mörderinnen das Haus. Doch zu ihrem Entsetzen fanden sie statt der vermuteten Zehntausend nur mickrige 1.000 Dollar in bar, ein paar Münzen und zwei Digitalkameras. Den echten Tresor mit 13.000 Dollar übersahen sie völlig. Mit der spärlichen Beute flüchteten die Frauen und ließen den Toten einfach zurück.
Die mieseste Schauspielerleistung der Kriminalgeschichte
Nachdem die Leiche drei Tage später entdeckt worden war, schlüpfte Britney in die Rolle der trauernden Enkelin. Als ihre Mutter ihr die schreckliche Nachricht überbrachte, brach sie in hysterische Tränen aus. Sie weinte bei der Beerdigung, schrie vor Schmerz, rauchte Kette und spielte der Familie die am Boden zerstörte Hinterbliebene vor.
Niemand aus der Familie ahnte auch nur im Ansatz, dass die grausame Mörderin direkt neben ihnen stand. Während sie draußen am Grab weinte, tippte sie eiskalt hasserfüllte Nachrichten an ihre Komplizin, weil sie den echten Geldversteck übersehen hatten.
Doch die Wahrheit lässt sich nicht ewig verbergen. Bernadette, von Schuldgefühlen und Angst zerfressen, vertraute sich ihrer Mitbewohnerin an. Das Geheimnis sickerte durch – und nur drei Wochen nach der Tat klickten die Handschellen für Britney, Bernadette und Shelby.
Das Urteil: Lebenslänglich für eine eiskalte Mörderin
Als die Polizei der tief geschockten Mutter Tanja die Beweise präsentierte – darunter über 1.000 textnachrichten voller Mordfantasien und Tatplanung –, brach für die Familie eine Welt zusammen. Tanja hatte ein Monster geboren, das ihren eigenen Vater hingerichtet hatte.
Vor Gericht zeigte Britney keinerlei echte Reue. Ihre Anwälte versuchten tatsächlich, die Serie American Horror Story für die Tat verantwortlich zu machen – eine absurde Ausrede, die vom Richter zu Recht vom Tisch gewischt wurde. Später versuchte die Mörderin sogar, ihren verstorbenen Großvater posthum zu verleumden und zu behaupten, er sei gewalttätig gewesen.
Die Härte des Gesetzes traf sie schließlich mit voller Wucht: Britney Jade Dyer wurde zu lebenslanger Haft mit einer Mindesthaftzeit von 21 Jahren verurteilt. Ihre Komplizin Bernadette erhielt 13,5 Jahre, während Shelby mit Bewährung davonkam.
Robert Whitwells geliebte Frau überlebte den Schock nicht und folgte ihrem Mann kurz darauf in den Tod. Die Familie ist für immer zerrissen. Zurück bleibt die ewige, quälende Frage: Wie konnte ein Enkelkind so viel abgrundtiefe Kälte in sich tragen? Eine Frage, auf die es niemals eine Antwort geben wird.